Mit einer Patenschaft übernehmen Sie die Verantwortung für ein Tier in unserem Verein.
Dabei können Sie aktiv bei uns am Hof mitarbeiten und/oder Ihr Tier durch Geld und Sachspenden unterstützen.
Futter und Tierarzt allein sind nur die halbe Miete. Viele unserer Tiere benötigen intensivere Betreuung und eine feste Bezugsperson.
Wie viel Zeit und Geld Sie investieren möchten, überlassen wir ganz Ihnen.
Mit einer Patenschaft tragen Sie in einem sehr direkten Weg zu einer besseren Zukunft eines Tieres bei.
Wenn sie also Mitglied im Verein werden wollen oder eine Patenschaft übernehmen können, dann schicken Sie uns Ihren ausgefüllten und unterschriebenen Antrag einfach per Post zu!
Hier sind unsere Patentiere


Blacky, Rasse: Quarter Horse, geb. 1995
Blacky ist 04.2010 als angeblich gesund an uns abgegeben worden. Leider hat er Rückenprobleme und Spat. Durch den Chiropraktiker Herrn Dieter Kemker und Muskelaufbautraining konnte Blacky geholfen werden. Leider verursachte seine Betreuerin im April 2011 aus Unwissenheit und Unbelehrbarkeit einen schweren Unfall. Blacky hat sich rückwärts Überschlagen, seither kämpfen wir wieder um Blacky schmerzfrei zu bekommen. Durch zusammenarbeit mit Tierarzt und Chiropraktiker hoffen wir das dies glückt. (Stand 21.07.2011) http://www.kemker-chiropraktik.de/

Mausi, Rasse: Ponymix, geb. 08.2005
Mausi wurde zusammen mit ihrer Mutter aus schlechter Haltung befreit.
Auf Grund mangelnder Hufpflege erlitt sie massive Knorpel, Sehnen und Bänderschäden.
Mausi ist, nach 2 jähriger intensiver Behandlung, schmerzfrei und die Schäden haben sich weitgehend regeneriert.

Zwerg, Rasse: Ponymix, geb. 1983.
Er wurde von einem Konkurs gegangenen Schulbetrieb von uns zum Schlachtpreis frei gekauft. Zwerg sollte aufgrund seines Alters und seines störrischen Benehmen (falscher Umgang!) zum Schlachter, obwohl er noch topfit ist.

Lucy geb.24.08.2005
Rasse: Shetland Pony, Stockmass: 84 cm
Lucy wurde vom Veterinäramt aus schlechter Haltung befreit und an den Tierschutzhof übergeben.
Die kleine, arme Maus wurde jahrelang in Einzelhaft, ohne Artgenossen als Kinderspielzeug gehalten. Durch Unwissenheit und Unbelehrbarkeit ernährte man das Pony auch nicht Artgerecht, sie bekam Schweinefutter zu fressen. Dies hatte zur Folge, dass Lucy starke Hufrehe bekam. Anscheinend bemerkten die Besitzer nicht einmal das Lucy auf Grund der höllischen Schmerzen kaum mehr laufen konnte und fütterten weiter Schweinefutter. Der Tierarzt und Hufschmied wurden erst geholt, als das Veterinäramt von tierlieben Menschen auf die Missstände aufmerksam gemacht wurde und dies zur Auflage machte. Selbst da wurde den Besitzern nicht klar was sie dem Tier angetan haben und machten mit der falschen Haltung und Fütterung weiter.
So war der nächste Reheschub natürlich vorprogrammiert.
Weitere Infos von Lucy können Sie unter Aktuelles lesen!
Bild folgt!
Flip geb. 1987 Warmblut
Flip ist ein ehemaliges Springpferd. Leider musste sich die Besitzerin auf Grund von Scheidung von ihm trennen und hat ihn somit dem Tierschutzhof übergeben.
Flip ist gesund und für sein Alter mehr als fit.
Bild folgt!
Tami, geb. 1996 Rasse: Arabermix
Tami ist ein sehr sensibles Tier. Die ersten 12 Jahre ihres Lebens ging sie durch unzählige Hände und musste nur böses durch Menschenhand erfahren. Keiner war fähig auf ihr sensibles Wesen einzugehen. Jeder versuchte ihren angeblichen ungehorsam mit Gewalt zu brechen, so wurde das Pferd von mal zu mal seelisch mehr zerstört.
Nun ist die Odyssee für Tami endlich zu Ende!
Wir haben für Tami eine Pflegestelle gefunden, in der sie für den Rest ihres Lebens bleiben darf. Dort wird sie nie wieder Gewalt erfahren und keiner wird von ihr Sachen verlangen die sie nicht erfüllen kann.
Bild folgt!
Speedy, geb. ca. 2001 Rasse: Ponymix
Speedy sollte als Reitschulpony eingesetzt werden.Leider ist er etwas „Arbeitsscheu“ und findet das ganze nur noch doof.Seinen Unmut tut er kund in dem er sich entweder samt Reiter einfach hinlegt oder er schickt den Reiter auf Bodenforschungsarbeiten. Beides ist für ein Schul-Kinderpony nicht von Vorteil. Auf Grund seiner Größe wäre Speedy nur für Kinder zum reiten geeignet und die hätten sicher keine Freude an seinen Scherzen. So wurde er an den Tierschutzhof abgegeben. Ob Speedy sich je dazu überreden lässt ein sicheres Reitpony zu werden ist fraglich.
Können würde er, wenn er nur wollte!

Othello
Othello ist ein ca. 1998 geborener Präsa- Canario-Mischling, den eine Katzentierschützerin aus Spanien mitbrachte. Diese Frau hat eigentlich mit Hunden nichts am Hut, aber an diesem Schicksal konnte sie nicht vorbeigehen. Sie fand Othello auf dem Grundstück eines verlassenen Hauses. Ein zweiter Hund, an der Kette, war tot. Sie befragte den Restaurantinhaber auf dem Nachbargrundstück nach dem Verbleib der Eigentümer, dabei stellte sich heraus, dass diese ausgezogen waren und Othello nur überlebt hat, weil er ihm täglich Essensreste über den Zaun warf. Um Ihn vor der Tötungsstation zu retten, nahm sie den Hund mit nach Deutschland und brachte Othello zu uns. Wir brachten Ihn zum Tierarzt, der dann Folgendes feststellte: gebrochener Kiefer und Gesichtsknochen, dadurch Linse luxiert und Auge erblindet – sämtliche Schneidezähne und Fangzähne gewaltsam heraus gebrochen, die verbliebenen Fragmente mussten entfernt werden, da der Kiefer vereitert war - Bein gebrochen, schief zusammengewachsen – viele Bissverletzungen, die für Hundekämpfe typisch sind. Wir hatten also einen Hund vor uns, den man erst wehrlos und dann anderen Hunden zum Üben für den Kampf als Kanonfutter vorgesetzt hatte.
Aber, da Othello ein unerschütterliches, gutmütiges Wesen hat, lebt er jetzt auf dem Tierschutzhof mit Pferden, Hunden und Katzen zusammen und hat seinen Wesenstest, den er in Bayern braucht, mit Bravour bestanden.
Auf Grund seiner gebrochenen Seele, wäre eine Vermittlung für diesen Hund nicht mehr tragbar!!!

Gisela, geb. 1996, Rasse: Haflinger
Gisi kommt aus Österreich. Weil sie stark unter Sommerekzem leidet, sollte sie auf den Schlachttransport nach Italien, was aber zum Glück durch örtliche Tierschützer verhindert werden konnte. Gisi wurde nach Deutschland vermittelt, doch leider wollten die neuen Besitzer sie dann doch nicht mehr haben. So landete Gisi bei uns auf dem Tierschutzhof.Leider ist jeder Behandlungsversuch das Sommerekzem ganz zu besiegen fehlgeschlagen, so dass nur noch eine entsprechende Ekzemerdecke geholfen hat. Mit der Decke fühlt sich Gisela aber Pudelwohl und muss nicht mehr unter dem ständigem Juckreiz leiden.